

Die OMEGA Speedmaster Dark Side of the Moon ist eine Chronographen-Kollektion innerhalb der Speedmaster-Familie, deren verbindendes Merkmal ein vollständig aus Keramik gefertigtes Gehäuse in überwiegend dunklen Farbtönen ist. Namensgeber ist die von der Erde aus nicht sichtbare Rückseite des Mondes. Innerhalb des OMEGA-Portfolios positioniert sich die Reihe als technisch anspruchsvolle, materialorientierte Weiterentwicklung der klassischen Speedmaster – konzipiert für den täglichen Einsatz am Handgelenk, mit einer klar sportlich-modernen Ausrichtung und einem einheitlichen Gehäusedurchmesser von 44,25 Millimetern.
Die Kollektion geht auf die Tradition der OMEGA Speedmaster zurück, die 1957 ursprünglich als Chronograph für den Motorsport vorgestellt wurde. In den 1960er Jahren unterzog die NASA verschiedene Uhren einer Reihe von Tests unter extremen Bedingungen – darunter Temperaturwechsel, Schocks und Vakuum. Nur die Speedmaster bestand sämtliche Prüfungen und wurde 1965 offiziell für bemannte Raumfahrtmissionen zugelassen. Am 21. Juli 1969 trug Buzz Aldrin während der Apollo-11-Mission eine Speedmaster auf der Mondoberfläche, was dem Modell den Beinamen Moonwatch einbrachte. Die Dark Side of the Moon greift diesen Hintergrund auf und überträgt ihn in eine moderne Kollektion, deren Keramikgehäuse und dunkle Farbgebung als gestalterische Referenz an die erdabgewandte Mondseite dienen. Einen ausführlichen Überblick über die jüngsten Neuzugänge dieser Reihe bietet der Magazinbeitrag „Die neue Generation der OMEGA Speedmaster Dark Side of the Moon".
Das zentrale Konstruktionsmerkmal aller Dark-Side-of-the-Moon-Modelle ist das vollständig aus Keramik gefertigte Gehäuse. Keramik ist als Werkstoff kratzfest, leicht und hypoallergen. Im Vergleich zu Edelstahl bietet das Material eine angenehme Haptik, ist temperaturbeständig und behält seine Farbintensität dauerhaft – der charakteristische tiefschwarze Ton verändert sich über die Jahre nicht. Alle Modelle der Reihe teilen einen Gehäusedurchmesser von 44,25 Millimetern und sind mit Saphirgläsern ausgestattet.
Bei den Uhrwerken unterscheidet die Kollektion zwei Grundtypen. Die Automatikmodelle verwenden das hauseigene Co-Axial-Kaliber 9300, einen Säulenrad-Chronographen mit Silizium-Unruhspirale und zwei hintereinander geschalteten Federhäusern, die eine Gangreserve von bis zu 60 Stunden ermöglichen. Die von OMEGA entwickelte Co-Axial-Hemmung reduziert die Reibung im Werk, was die Gangstabilität über längere Zeiträume verbessert und den Wartungsbedarf verringert.
Die Apollo-8-Variante hingegen arbeitet mit dem Handaufzugskaliber 3869, einer speziell dekorierten Version des Kalibers 3861, dessen Vorgänger bereits in der originalen Moonwatch zum Einsatz kam. Dieses Werk schwingt mit einer Frequenz von 3 Hz, also 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, und bietet bei Vollaufzug eine Gangreserve von 50 Stunden.
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Kollektion ist die Master-Chronometer-Zertifizierung durch das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS). Für diese Zertifizierung muss ein Uhrwerk zunächst die COSC-Chronometerprüfung bestehen und anschließend acht weitere Tests bei METAS durchlaufen. Geprüft werden unter anderem die Präzision unter realen Tragebedingungen, die Ganggenauigkeit bei Magnetfeldern bis zu 15.000 Gauß, die Wasserdichtigkeit und die Gangreserve. Nur Uhren, die eine Ganggenauigkeit zwischen 0 und +5 Sekunden pro Tag einhalten und die geforderte Magnetresistenz erreichen, erhalten das Prädikat Master Chronometer.
Die Zifferblätter variieren je nach Modell, nutzen aber durchgehend applizierte Indizes mit Super-LumiNova für die Ablesbarkeit bei Tag und Nacht. Die Keramikoberflächen der Zifferblätter sind überwiegend matt gehalten. Bei der Apollo 8 ist das Zifferblatt skelettiert und gibt den Blick auf das lasergravierte Werk frei, dessen Dekor die Mondoberfläche darstellt. Ein besonderes Detail dieser Variante ist der Zeiger der kleinen Sekunde: Er besteht aus Titan Grade 5, ist in der Form der Saturn-V-Rakete gestaltet und wurde per Laserbearbeitung und Laserschwärzung gefertigt – ein Verfahren, für das OMEGA ein eigenes Patent angemeldet hat. Auf dem Gehäuseboden der Apollo 8 findet sich die Gravur „We'll see you on the other side", ein Funkspruch der Apollo-8-Astronauten.
Die Armbandoptionen reichen von Leder über Nylon bis zu Kautschuk. Kautschukarmbänder unterstreichen den sportlichen Charakter und sind hautfreundlich. Die Apollo 8 wird mit einem perforierten Lederarmband mit gelben Akzenten ausgeliefert.
Die Kollektion umfasst mehrere Ausführungen, die sich primär in Farbgebung, Zifferblattgestaltung und Detailakzenten unterscheiden, während Gehäusegröße und Grundkonstruktion identisch bleiben. Die Basisvariante trägt ein klassisch mattes Zifferblatt. Die „Pitch Black" fällt durch besonders leuchtstarke Indizes auf, während die „Black Black" konsequent monochrom in Schwarz gehalten ist. Die „Vintage Black" setzt mit braunen Akzenten einen Retro-Akzent, und die „Sedna Black" verwendet Details aus OMEGAs eigener Sedna-Goldlegierung mit roségoldenem Farbton.
Die Apollo 8 nimmt innerhalb der Reihe eine Sonderstellung ein. Sie wurde 2018 zum 50. Jubiläum der Apollo-8-Mission vorgestellt – jener ersten bemannten Mission, die den Mond umrundete. Ihr skelettiertes Zifferblatt und das dekorierte Handaufzugswerk mit Mondgravuren unterscheiden sie technisch und gestalterisch deutlich von den übrigen Modellen, die auf Automatikwerke setzen. Die Wahl zwischen Automatik- und Handaufzugswerk ist damit gleichzeitig eine Entscheidung zwischen geschlossenem Zifferblatt und offenem Werkblick.
Preislich bewegt sich die gesamte Kollektion im gehobenen Segment. Varianten mit Sedna-Gold-Elementen liegen erwartungsgemäß über den rein keramischen Ausführungen.
Die Dark Side of the Moon eignet sich für alle, die einen sportlich-modernen Keramik-Chronographen mit Speedmaster-Bezug suchen. Der einheitliche Durchmesser von 44,25 Millimetern ist dabei ein wesentlicher Entscheidungsfaktor: Die Uhr fällt deutlich präsent aus und passt am besten zu mittleren bis größeren Handgelenken. Trotz der Gehäusegröße bleibt das Tragegewicht durch die Keramik moderat. Wer einen kleineren Gehäusedurchmesser bevorzugt, wird innerhalb dieser Kollektion keine passende Option finden und sollte sich andere Speedmaster-Linien ansehen.
Bei der Modellwahl innerhalb der Reihe lohnt es sich, die Werksfrage zu klären. Wer ein Automatikwerk mit längerer Gangreserve und Co-Axial-Hemmung bevorzugt, greift zu einer der Standardvarianten mit Kaliber 9300. Wer hingegen den offenen Werkblick und den direkten Bezug zur historischen Moonwatch-Technik schätzt, wird bei der Apollo 8 mit Handaufzugskaliber 3869 fündig. Farblich und gestalterisch hängt die Wahl von persönlichen Vorlieben ab – von komplett schwarzer Reduktion bis hin zu Roségold-Akzenten ist das Spektrum breit.
Da sämtliche Modelle die Master-Chronometer-Zertifizierung tragen, ist die Alltagstauglichkeit hinsichtlich Ganggenauigkeit und Magnetfeldresistenz durchgehend auf hohem Niveau gesichert. Die Armbandwahl sollte sich am geplanten Einsatzzweck orientieren: Kautschuk für sportliche Nutzung, Leder für einen etwas klassischeren Auftritt.
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